Anleitung · Aufträge
Zeit wird am Auftrag erfasst, mit Datum, von, bis und Pause. Keine Stoppuhr, nichts, das im Hintergrund mitläuft. Das Büro gibt die Einträge frei, und erst danach wandern sie auf eine Rechnung. Ab dann sind sie gesperrt, damit die Abrechnung nicht nachträglich abweicht.
Im Auftrag findest du den Bereich für die Zeit, dort legst du über «Neuer Eintrag» los. Erfasst werden Datum, von, bis und Pause. Einen Live-Timer gibt es bewusst nicht: Auf einer Baustelle vergisst man ihn zu starten oder zu stoppen, und die Korrektur kostet mehr Zeit als das Eintippen. Vier Zahlen sind schneller als eine Stoppuhr, die man am Abend geraderücken muss.
Die Anfahrt gehört ins eigene Feld, nicht in die Arbeitszeit. Zusätzlich hältst du fest, ob der Einsatz in der Werkstatt oder auf der Montage war. Beides ist später getrennt sichtbar, im Arbeitszeitprotokoll stehen Arbeit, Reise und Pause je für sich. Was davon auf die Rechnung kommt, entscheidest du.
Du kannst jeden Eintrag freiwillig einer Position des Auftrags zuweisen. Ist der Auftrag in Kapitel gegliedert, bietet dir KIDESK die Kapitel an statt zwanzig Einzelpositionen. Das ist die Grundlage der Nachkalkulation: Nur so siehst du später, an welcher Position du verdient und an welcher du draufgelegt hast. Ohne Zuordnung zählt die Zeit trotzdem, nur eben auf den ganzen Auftrag.
Aus 1 Stunde 52 Minuten werden 2 Stunden, aus 8 Minuten werden 15. Gerechnet wird an einer einzigen Stelle, im Browser und auf dem Server identisch, damit die Vorschau nie etwas anderes zeigt als die Rechnung. Null Minuten bleiben null, daraus wird keine Viertelstunde gemacht.
Nicht jeder Monteur braucht ein Login. Die Stunden gehören dem Mitarbeiter im Personalstamm, nicht dem Konto, mit dem sie erfasst wurden. Der Chef kann also am Abend für drei Leute buchen, und die Zeiten stehen trotzdem bei den richtigen Personen, mit den richtigen Sätzen.
Erfasste Einträge werden genehmigt oder abgelehnt, einzeln oder gebündelt für eine ganze Woche. Erst freigegebene Stunden zählen in die Auswertung und in die Lohnkosten. Ein freigegebener Eintrag lässt sich nicht mehr ändern oder löschen, damit hinter der Freigabe nichts mehr verrutscht. Solange die Freigabe aussteht, kann korrigiert werden.
Sobald ein Eintrag auf einer Rechnungszeile steht, hängt er dort fest und kann nicht mehr verändert werden. Löschst du die Rechnungszeile wieder, wird der Eintrag automatisch frei und lässt sich neu abrechnen. Du musst also nichts von Hand entkoppeln, wenn eine Rechnung noch einmal überarbeitet wird.
Fragen dazu
Nein, und das ist ein bewusster Entscheid. Ein Live-Timer wird auf der Baustelle vergessen, und die nachträgliche Korrektur ist aufwendiger als das saubere Eintippen von vier Werten. Datum, von, bis und Pause sind in zwanzig Sekunden erfasst.
Nur Inhaberin und Admin. Der interne Kostensatz ist eine Chefzahl und wird für alle anderen Rollen gar nicht erst geladen. Der Verrechnungssatz, also das, was der Kunde zahlt, ist davon getrennt.
Freigegebene Einträge sind gegen Ändern und Löschen gesperrt, damit die Abrechnung stimmt. Steht der Eintrag schon auf einer Rechnung, löst sich die Sperre, sobald die Rechnungszeile weg ist. Solange die Freigabe noch aussteht, kannst du frei korrigieren.
KIDESK führt sie getrennt, im Protokoll stehen Arbeit, Reise und Pause je für sich. Was du dem Kunden davon verrechnest und was du deinen Leuten zahlst, sind zwei verschiedene Fragen. Beides entscheidest du, KIDESK liefert die sauber getrennten Zahlen dazu.
Weil das die Regel ist, die im Handwerk üblich ist und die sich am Ende der Woche nachvollziehen lässt. Sie greift an einer einzigen Stelle, deshalb rechnen Erfassung, Vorschau und Rechnung immer gleich. Wer sekundengenau abrechnen will, trägt die Zeiten so ein, wie er sie verrechnen will.

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