Ratgeber
Anleitungen für den Schweizer Büroalltag.
Was gehört auf eine Rechnung, wie rechnet man Verzugszins, was verlangt die Treuhandstelle, wie kalkuliert man einen Stundensatz. Jede Anleitung beantwortet die Frage vollständig, auch ohne KIDESK.
QR-Rechnung erstellen: so geht es richtig
Pflichtangaben, QR-IBAN und Referenz einfach erklärt, die drei Wege zum fertigen Dokument und die Fehler, an denen Zahlungen scheitern.
LesenRechnung schreiben in der Schweiz
Die Pflichtangaben nach MWSTG Art. 26, die richtige Zahlungsfrist, Rundung auf 5 Rappen und zehn Jahre Aufbewahrung. Mit Vorlage zum Kopieren.
LesenBelegnummern: die Regeln und die Lücken
Eindeutig, ab Ausstellung unveränderbar, Lücken zulässig: was wirklich verlangt wird, wie du deinen Nummernkreis aufbaust und was ein Entwurf kosten darf.
LesenStrukturierte Adressen auf dem QR-Einzahlungsschein
Seit dem 22. November 2025 nimmt der QR-Einzahlungsschein nur noch strukturierte Adressen an. Wohin Postfach und c/o gehören und was Banken ablehnen.
LesenAkonto- und Schlussrechnung abrechnen
Wann welche Rechnungsart passt, wie die Schlussrechnung die Anzahlungen abzieht und warum auf dem QR-Einzahlungsschein nur der Restbetrag stehen darf.
LesenWiederkehrende Rechnungen und Pauschalen
Wartungsverträge und monatliche Pauschalen einmal einrichten: Intervall, Enddatum, Höchstzahl, Leistungszeitraum und was bei einer Preisänderung gilt.
LesenFalsche Rechnung: Storno oder Gutschrift
Vor dem Versand änderst du den Entwurf, danach brauchst du ein zweites Dokument. Pflichtangaben, Steuerkorrektur und wie du die Rückzahlung ankündigst.
LesenRechnung in Euro an Kunden im Ausland
Kontoangaben mit IBAN und BIC statt QR-Einzahlungsschein, der Umrechnungskurs, die centgenaue Rundung und warum die Steuerfrage zur Treuhänderin gehört.
LesenSkonto anbieten, ohne Ärger im Nachgang
Prozentsatz und Frist, warum Skonto den QR-Betrag nie verändert, die Rundung auf 5 Rappen und die Steuerkorrektur bei Zahlungseingang.
LesenZahlungsfrist und Fälligkeit
Warum ein Verfalltag mehr wert ist als dreissig Tage, was «überfällig» genau heisst und wann die erste Erinnerung rausgeht. Mit Vorlage.
LesenMahnung schreiben: Vorlagen für alle drei Stufen
Zahlungserinnerung, 2. Mahnung und letzte Mahnung als kopierbare Vorlagen, dazu Fristen, Verzugszins und der Weg bis zur Betreibung.
LesenVerzugszins berechnen, tagesgenau
Fünf Prozent nach OR Art. 104, ab welchem Tag gerechnet wird, der Rechenweg actual durch 365 und ab welchem Betrag sich der Aufwand lohnt.
LesenBankabgleich mit der CAMT-Datei
Kontoauszug herunterladen, hochladen, Zahlungen zuordnen: wie der Abgleich über die QR-Referenz läuft und was bei Teil- und Überzahlungen passiert.
LesenDie MwSt-Sätze in der Schweiz
8.1, 2.6 und 3.8 Prozent: welcher Satz wofür gilt, ab wann du steuerpflichtig bist und warum du ohne Pflicht keine Steuer ausweisen darfst.
LesenRechnung ohne MwSt: was Kleinbetriebe beachten
Ohne Steuerpflicht darfst du keine Steuer ausweisen. Was stattdessen auf die Rechnung gehört, warum die UID allein nichts aussagt und wann sich die Unterstellung lohnt.
LesenVorsteuerabzug: welche Belege genügen
Was auf einem Beleg stehen muss, was die Grenze von CHF 400.00 bedeutet, wie du fehlende Angaben nachforderst und was bei Fremdwährung gilt.
LesenBezugsteuer bei Einkäufen im Ausland
Software-Abos, Online-Werbung und Beratung aus dem Ausland: wen die Bezugsteuer trifft, wo die Jahresgrenze liegt und wie du den Zähler führst.
LesenBelege zehn Jahre aufbewahren
Was aufbewahrt werden muss, was die elektronische Ablage verlangt, wozu der Hash dient und warum das versandte PDF das Original ist.
LesenBelege an die Treuhandstelle übergeben
Was die Treuhänderin wirklich braucht, in welchem Rhythmus und in welchem Format. Mit Checkliste und den fünf häufigsten Rückfragen.
LesenOfferte schreiben: Aufbau, Vorlage und Tipps
Was in jede Offerte gehört, wann sie verbindlich ist, der kopierbare Begleittext und die Fehler, die Aufträge kosten.
LesenKostenvoranschlag oder Offerte?
Verbindlich, unverbindlich oder geschätzt: was du wann schreibst, was bei einer Überschreitung nach OR Art. 375 gilt und wie du die Annahme festhältst.
LesenAuf eine Ausschreibung offerieren
Leistungsverzeichnis lesen, NPK-Codes des Bauherrn übernehmen, Kapitel und Deckblatt aufbauen. Mit Checkliste vor dem Abgeben.
LesenDen Stundensatz rechnen statt schätzen
Jahreskosten geteilt durch verrechenbare Stunden, plus Gewinnzuschlag: das ganze Rechenblatt mit Zahlen und den üblichen Denkfehlern.
LesenZuschläge für Nacht und Wochenende
Was du deinen Leuten schuldest und was du dem Kunden verrechnest, wie du Zuschläge ankündigst und warum null Prozent eine gültige Ansage ist.
LesenRegierapport schreiben: die Vorlage
Von, bis, Pause, Reisezeit, Material und Unterschrift: der Aufbau eines Rapports, aus dem die Rechnung ohne Rückfrage entsteht.
LesenNachkalkulation: Offerte gegen Ist
Stunden mal Kostensatz, Material zum Einkaufspreis, Belege und Fremdleistung: so siehst du je Position, woran du wirklich verdient hast.
LesenDie Abnahme nach SIA 118
Was die Abnahme auslöst, wann SIA 118 gilt, Teilabnahme und Verweigerung, dazu eine Vorlage für Protokoll und Mängelliste.
LesenGarantierückbehalt und Bauabzug
Wie hoch, wie lange, wo auf der Schlussrechnung. Warum der Rückbehalt die MwSt nicht mindert, wie die Freigabe läuft und was eine Bürgschaft bringt.
Lesen
Nach Thema
Mehr Ratgeber, nach Thema geordnet.
Rechnungen
- Als Privatperson eine Rechnung stellenErlaubt ist es. Entscheidend sind AHV und Steuern: über CHF 2'500 Nebenerwerb im Jahr wird abgerechnet, deklarieren musst du ab dem ersten Franken.
- Anzahlung und Vorauszahlung verrechnenWann du eine Anzahlung verlangen darfst, wie die Akontorechnung aussieht und wann die Mehrwertsteuer auf der Anzahlung fällig wird (MWSTG Art. 40).
- Rechnung bestritten: was du jetzt tun kannstKunde reklamiert die Rechnung? Trenne den unbestrittenen Teil ab und fordere ihn ein. OR Art. 69 Abs. 2, Fristen, Schlichtung und Betreibung im Vergleich.
- Proforma-Rechnung Schweiz: wozu und wieEine Proforma-Rechnung ist eine Vorab-Information, keine Zahlungsaufforderung. Wann sie hilft, was draufgehört und warum der Titel dich nicht vor der MwSt schützt.
- Dienstleistung nach Stunden abrechnen in der SchweizStundenrechnung mit Nachweis: was auf die Rechnung gehört, was in die Beilage, wie Spesen zu verrechnen sind und welche MwSt darauf fällt.
- E-Rechnung Schweiz: gilt eine Pflicht?Unter Unternehmen gibt es in der Schweiz keine E-Rechnungspflicht. Beim Bund gilt sie bei einem Vertragswert über CHF 5'000, ein PDF per E-Mail genügt.
- Leistungsdatum und Rechnungsdatum auf der RechnungDas Leistungsdatum gehört auf die Rechnung, sobald es vom Rechnungsdatum abweicht. Es entscheidet über den Steuersatz, das Rechnungsdatum über das Quartal.
- Rabatt auf der Rechnung richtig ausweisenDer Rabatt mindert das Entgelt und damit die MwSt-Basis. Warum er vor die Steuerzeile gehört, wie du ihn je Position zeigst und was er deine Marge kostet.
- Rechnung als Einzelfirma: das gehört draufFamilienname im Firmennamen, UID nur wenn vorhanden, keine MwSt ohne Eintrag: die drei Punkte, an denen Rechnungen von Einzelfirmen scheitern.
- Rechnung per E-Mail: gültig oder nicht?Die Rechnung als PDF per E-Mail ist gültig, eine Signatur braucht es nicht. Heikel ist der Beweis der Zustellung, und die Aufbewahrung des versandten PDF.
- Sammelrechnung und Monatsrechnung richtig stellenMehrere Einsätze auf einer Rechnung: was der Leistungszeitraum leisten muss, in welches Quartal der Umsatz fällt und wann die Verjährung beginnt.
- Zahlungsbedingungen richtig formulierenZahlungsbedingungen wirken nur, wenn sie vereinbart sind. Textbausteine für Offerte, Vertrag und Rechnung, mit den Artikeln aus dem Obligationenrecht.
QR-Rechnung und Zahlungsverkehr
- camt.053 und camt.054: der Unterschiedcamt.053 ist der Kontoauszug mit Saldo, camt.054 die Anzeige und die Auflösung von Sammelbuchungen. Wann du welche Datei brauchst, mit Aufbau und Versionen.
- SCOR-Referenz: Creditor Reference erklärtDie Creditor Reference nach ISO 11649 beginnt mit RF und hat 5 bis 25 Zeichen. Sie funktioniert mit deiner normalen IBAN und ab 14.11.2026 als einzige in Euro.
- eBill für KMU: Ablauf, Kosten, wann es sich lohnteBill schickt die Rechnung direkt ins E-Banking deines Kunden. Anschluss nur über einen Netzwerkpartner, Preis legt dieser fest. Wann sich der Aufwand rechnet.
- Euro-Zahlungen empfangen: SEPA für Schweizer KMUEin Kunde aus der EU zahlt in Euro: Was er braucht, wer die Spesen trägt, was mit dem Kurs passiert und warum der BIC in die Schweiz dazugehört.
- Instant-Zahlungen in der Schweiz: Stand 2026Seit August 2024 laufen Instant-Zahlungen in Franken rund um die Uhr. Wer sie empfangen kann, was zur Limite von CHF 20'000 gilt und was sich für dich ändert.
- QR-IBAN oder IBAN: welche brauchst du?Mit der QR-Referenz brauchst du zwingend eine QR-IBAN. Mit deiner normalen IBAN sind nur die Creditor Reference oder gar keine Referenz erlaubt.
- TWINT für KMU: Varianten und KostenVom QR-Code-Sticker ohne Terminal bis zur Rechnung: welche TWINT-Varianten es für Geschäftskunden gibt, was sie kosten und wofür du dich anmelden musst.
- Zahlung ohne Referenz richtig zuordnenGeld ist da, niemand weiss wofür: die Reihenfolge beim Suchen, die Anrechnungsregeln aus dem OR und der Satz, mit dem du beim Kunden nachfragst.
- Zahlungseingänge abgleichen: Ablauf für KMUEinmal pro Woche zehn Minuten statt einmal im Quartal ein Abend: Ablauf, Fälligkeitsliste nach Alter und die vier Fälle, die immer wieder vorkommen.
Offerten
- Offerte absagen und Absagen beantwortenAnfragen absagen musst du schnell, sonst kann Schweigen als Zusage gelten. Und nach einer Absage holst du das Wichtigste heraus: den Grund. Mit Textvorlagen.
- Offerte online unterschreiben lassen: was giltOfferte und Werkvertrag sind formfrei, ein Klick genügt. Was du protokollieren musst, wann es die qualifizierte Signatur braucht und wo die Falle liegt.
- Offerte kostenpflichtig: wann du sie verrechnen darfstOhne vorherige Abrede ist die Offerte gratis. Vergütung gibt es nur, wenn sie verabredet oder üblich ist (OR Art. 394 Abs. 3). Mit Formulierung zum Kopieren.
- Nachtrag anmelden: Mehrkosten richtig meldenBei festem Preis darfst du keine Erhöhung fordern (OR Art. 373). Mehrvergütung gibt es fast nur über eine neue Bestellung. So meldest du sie an.
- Offerte nachfassen: Zeitpunkt, Ton, MailtextWann du dich nach einer Offerte meldest, wie der Text klingt und was passiert, wenn die Gültigkeit abläuft. Mit zwei Mailtexten zum Kopieren.
- Pauschalpreis oder nach Aufwand offerieren?Beim Festpreis trägst du das Risiko der Menge, bei Regie dein Kunde. Die Rechtslage nach OR Art. 373 und 374, der Risikozuschlag und das Kostendach.
- Richtofferte: wie viel die Rechnung abweichen darfEine feste Prozentgrenze gibt es nicht. Was OR Art. 375 wirklich sagt, ab wann du den Kunden warnen solltest, mit Rechenbeispiel und Vorlage.
- Kunde will Rabatt: so verhandelst duEin Nachlass geht vom Gewinn ab, nicht vom Preis. Was fünf Prozent wirklich kosten, wie du den Umfang statt den Ansatz kürzt und was du stattdessen anbietest.
- Offerte verbindlich? Bindung und GültigkeitEine Offerte ist ein Antrag nach OR Art. 3. Mit Frist bindet sie bis zum Ablauf, ohne Frist bis zur erwartbaren Antwort. Mit Klauseln zum Kopieren.
Mahnen und Betreibung
- Betreibung einleiten: Ablauf, Amt und KostenDas Betreibungsbegehren geht ans Amt am Wohnsitz oder Sitz des Schuldners. Kein Beweis nötig, Kosten ab CHF 7.00. Ablauf bis zum Zahlungsbefehl.
- Bonität prüfen vor dem Auftrag: so geht esHandelsregister gratis, Betreibungsauszug ab CHF 17.00, Anzahlung vereinbaren: was du vor der Zusage prüfst und was ein sauberer Auszug nicht beweist.
- Kunde im Konkurs: Forderung richtig anmeldenEingabefrist ein Monat, kein Kostenvorschuss, dritte Klasse. Was in die Forderungseingabe gehört, wann die Kollokationsklage läuft und was mehr bringt.
- Arbeit einstellen, wenn der Kunde nicht zahltBeim Werkvertrag musst du bis zur Ablieferung vorleisten (OR Art. 372). Mit fälligem Akonto sieht es anders aus. Wann du stoppen darfst, Schritt für Schritt.
- Inkassobüro oder selbst betreiben?Die Betreibung kostet bei CHF 7'450.00 Forderung CHF 60.00 Vorschuss und wird am Ende dem Schuldner belastet. Inkassokosten bleiben meist bei dir.
- Ratenzahlung mit dem Kunden vereinbarenEine Ratenzahlung bringt dein Geld oft schneller als eine Betreibung. Mit Schuldanerkennung und Verfallklausel bleibt die Forderung durchsetzbar.
- Rechtsvorschlag erhalten: so geht die Betreibung weiterDer Rechtsvorschlag stoppt die Betreibung. Drei Wege zurück, was als Schuldanerkennung gilt und was die Rechtsöffnung kostet, Schritt für Schritt.
- Verlustschein: was er wert ist und was du tustEin Verlustschein verjährt erst 20 Jahre nach der Ausstellung und gilt als Schuldanerkennung. Zinsen bringt er keine. Was du damit machst, Schritt für Schritt.
- Wann verjährt eine Rechnung? 5 oder 10 JahreHandwerksarbeit verjährt in fünf Jahren ab Fälligkeit, der Rest in zehn. Eine Mahnung unterbricht nichts, eine Betreibung schon. Mit Verzichtsvorlage.
- Betreibungskosten Schweiz: alle Gebühren als TabelleDer Zahlungsbefehl kostet CHF 7.00 bis CHF 400.00. Wer vorschiesst, wer am Ende zahlt, und was Pfändung und Rechtsöffnung zusätzlich kosten.
Mehrwertsteuer
- Occasionen und MwSt: Marge oder fiktive VorsteuerDie Margenbesteuerung gilt seit 2018 nur noch für Sammlerstücke. Bei gewöhnlichen Occasionen ziehst du fiktive Vorsteuer ab. Mit zwei Rechenbeispielen.
- MwSt-Abrechnung erstellen: Frist und ZiffernEinreichen und bezahlen innert 60 Tagen, die Abrechnung nur noch elektronisch im ePortal. Welche Ziffer welche Zahl aufnimmt, mit durchgerechnetem Quartal.
- MwSt-Fehler korrigieren: Frist und FormularMängel aus dem Jahresabschluss gehören in die Periode, in die der 180. Tag nach Geschäftsjahresende fällt. Zwei Formulare, ein Rechenbeispiel, keine Busse.
- MwSt in der Gastro: 8.1 oder 2.6 Prozent?Take-away 2.6 Prozent, im Lokal 8.1: Der reduzierte Satz gilt nur mit sauberer Abgrenzung auf dem Beleg. Mit Pauschalregelung und zwei Rechenbeispielen.
- Jährliche MwSt-Abrechnung: Regeln und RatenSeit 2025 darfst du bis CHF 5'005'000.00 Umsatz einmal im Jahr abrechnen. Antrag bis Ende Februar, dazu drei Raten oder eine. Mit Rechenbeispiel.
- Rechnung ins Ausland: MwSt ja oder nein?Bei Dienstleistungen zählt der Sitz des Kunden, bei Arbeiten am Gebäude der Ort des Grundstücks, bei Waren der Ausfuhrnachweis. Mit den Ziffern der Abrechnung.
- MwSt-Pflicht ab CHF 100'000: ab wann genauDie Steuerpflicht beginnt bei CHF 100'000 Umsatz aus nicht ausgenommenen Leistungen, im In- und Ausland. Anmeldung innert 30 Tagen, nur elektronisch.
- MwSt-Erhöhung Schweiz: was 2027 und 2028 gilt2027 bleiben 8.1, 2.6 und 3.8 Prozent. Über 8.5 Prozent ab 2028 wird am 29.11.2026 abgestimmt. Was das für Offerten über den Jahreswechsel heisst.
- MwSt abmelden: Frist, Ablauf und FolgenUnter CHF 100'000 Umsatz musst du dich abmelden, sonst giltst du als freiwillig steuerpflichtig. Frist bis Ende Februar, mit Rechenbeispiel zum Eigenverbrauch.
- MwSt-Kontrolle der ESTV: Ablauf und FristenDie Kontrolle wird schriftlich angekündigt, umfasst rund vier Jahre und endet innert 360 Tagen mit einer Einschätzungsmitteilung. Was du bereitlegst.
- Privatanteil Geschäftsfahrzeug: 0.9 % im MonatDarf jemand den Geschäftswagen privat fahren, gelten 0.9 Prozent des Kaufpreises pro Monat, mindestens CHF 150. Was das für Lohnausweis, AHV und MwSt heisst.
- Saldosteuersatz oder effektiv: was rechnet sich?Grenzen, Branchensätze und der Kippunkt: wann der Saldosteuersatz günstiger ist, wann die effektive Methode, und welche Fristen beim Wechsel gelten.
- Vereinbart oder vereinnahmt: der UnterschiedStandard ist das vereinbarte Entgelt: Die Steuer entsteht mit der Rechnung. Nach vereinnahmtem Entgelt zählt die Zahlung. Antrag, Bindung und Wechsel erklärt.
Buchhaltung und Treuhand
- Abschreibungen im Kleinbetrieb: Sätze der ESTVDie Normalsätze aus dem ESTV-Merkblatt A/1995: 40 Prozent auf Fahrzeuge, 45 auf Werkzeug. Degressiv und linear im Vergleich, mit Rechenbeispiel.
- Angefangene Arbeiten richtig bewertenBegonnene, nicht fakturierte Aufträge gehören zu den Herstellungskosten in den Abschluss. Mit Rechenbeispiel, Ablauf und der Frage nach dem Warendrittel.
- Buchhaltung selber machen oder abgeben?Acht Aufgaben, drei übliche Schnitte zwischen Betrieb und Treuhandstelle, und die vier Pflichten, die du auch beim Abgeben nie los wirst.
- Treuhänder finden: Titel, Mandat, ZusammenarbeitWelche Titel geschützt sind, wer Revisionen machen darf, was in die Mandatsvereinbarung gehört und wie du sauber wechselst. Mit Punkten zum Kopieren.
- Geschäftskonto und Privatkonto sauber trennenFür die Einzelfirma verlangt kein Gesetz ein eigenes Geschäftskonto. Bei GmbH und AG geht es nicht anders. Was die Trennung bringt und wie sie gelingt.
- Jahresabschluss vorbereiten: Checkliste für KMUOffene Posten, angefangene Arbeiten, Inventar, Abgrenzungen: was du vor dem Abschluss selbst erledigst, mit Fristen und Rechenbeispiel.
- Liquiditätsplanung im HandwerksbetriebEin Betrieb kann Gewinn machen und trotzdem zahlungsunfähig sein. Ein Plan über drei Monate, die Fixtermine und vier Hebel zum Nachrechnen.
- Privatentnahmen Einzelfirma richtig erfassenAls Inhaberin beziehst du keinen Lohn, sondern versteuerst den Gewinn. Was als Privatentnahme zählt, mit den Ansätzen der ESTV für Waren und Unkosten.
- Buchhaltung Einzelfirma: was wirklich reichtUnter CHF 500'000 Umsatzerlös genügen Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage. Was das Steuerrecht zusätzlich verlangt und wann die doppelte Buchhaltung kommt.
Gründung und Rechtsform
- Gartenbaufirma gründen in der SchweizFachbewilligung für Pflanzenschutzmittel, verbotene Pflanzen seit 2024, Gesamtarbeitsverträge und Kosten: der Weg in die eigene Gartenbaufirma.
- Selbständig anmelden: die Ausgleichskasse entscheidetVier Merkmale, die passenden Belege und der Weg zum Bescheid: wie die AHV-Ausgleichskasse über die Anerkennung als selbständigerwerbend entscheidet.
- Autogarage eröffnen in der SchweizHändlerschilder, Kältemittel-Fachbewilligung, Sonderabfall und Haftung für Kundenfahrzeuge: was eine eigene Garage in der Schweiz wirklich verlangt.
- Einzelfirma gründen: Schritte und KostenOhne Notar, ohne Mindestkapital. Was wirklich zählt: die Ausgleichskasse, das Handelsregister ab CHF 100'000 und die 30 Tage für die Mehrwertsteuer.
- Einzelfirma oder GmbH: der VergleichHaftung, CHF 20'000 Stammkapital und dein Status in der Sozialversicherung. Die drei Unterschiede, an denen der Entscheid wirklich hängt, mit Rechenbeispiel.
- GmbH gründen: Ablauf, Kosten und FristenStammkapital CHF 20'000.00, öffentliche Urkunde, CHF 420.00 fürs Handelsregister. Der Weg in sieben Schritten und die Pflichten ab dem Tag des Eintrags.
- Handelsregister: wann der Eintrag Pflicht istGmbH und AG entstehen erst mit dem Eintrag. Ein Einzelunternehmen muss ab CHF 100'000 Umsatzerlös im Vorjahr. Alle Regeln, Gebühren und Folgen.
- Nebenberuflich selbständig: AHV, Vertrag, SteuernBis CHF 2'500.00 im Jahr nur auf Verlangen AHV-Beiträge. Was der Arbeitsvertrag erlaubt, was die Ausgleichskasse prüft und welche Versicherung wegfällt.
- Pensionskasse beziehen für die SelbständigkeitBarauszahlung nach FZG Art. 5: nur bei Aufnahme der Selbständigkeit, nur ohne BVG-Obligatorium, nur mit Zustimmung des Ehegatten. Mit Jahresfrist und Steuerfolgen.
- Reinigungsfirma gründen in der SchweizAnerkennung durch die Ausgleichskasse, Gesamtarbeitsvertrag ab der ersten Anstellung, Suva-Pflicht und was die Gründung wirklich kostet.
- Scheinselbständigkeit: das Risiko mit einem KundenWer nur für einen Auftraggeber arbeitet, gilt meist als unselbständig. Dann zahlt der Auftraggeber die Beiträge nach, bis fünf Jahre rückwirkend.
- Versicherungen für Selbständige: Pflicht und KürPflicht sind nur AHV und Familienausgleichskasse. Pensionskasse und Unfall sind freiwillig, Arbeitslosenversicherung geht gar nicht. Die Übersicht.
Personal und Lohn
- 13. Monatslohn: berechnen und vereinbarenKein Gesetz schreibt den 13. Monatslohn vor. Woraus ein Anspruch entsteht, wie du ihn bei Ein- und Austritt anteilig rechnest und was im Vertrag stehen muss.
- Arbeitsvertrag: was wirklich hineingehörtEin Arbeitsvertrag braucht keine Form, fünf Angaben aber schriftlich. Die Checkliste, die Abreden, die nur schriftlich gelten, und vier Klauseln, die nicht halten.
- Aushilfen: die 2'500-Franken-Regel der AHVBis CHF 2'500.00 pro Jahr und Arbeitgeber rechnest du AHV nur auf Verlangen ab. Welche Ausnahmen gelten und was trotzdem ab dem ersten Franken Pflicht bleibt.
- Ersten Mitarbeiter anstellen: Checkliste SchweizAusgleichskasse, Familienausgleichskasse, Unfallversicherung, Pensionskasse, Quellensteuer, Vertrag und GAV: alle Schritte der ersten Anstellung, mit Fristen.
- Ferienanspruch und Ferienlohn in der SchweizVier Wochen Ferien pro Dienstjahr sind Pflicht, fünf bis zum 20. Altersjahr. Wann du kürzen darfst, was zum Ferienlohn gehört und wann du auszahlen musst.
- Kantonale Mindestlöhne 2026 in der SchweizFünf Kantone und die Stadt Luzern kennen einen gesetzlichen Mindestlohn. Beträge 2026, was zusätzlich zum Stundenlohn dazukommt und die Ausnahmen.
- Kündigung durch den Arbeitgeber: Fristen und RegelnEin Monat im ersten Dienstjahr, zwei bis zum neunten, danach drei. Wann eine Kündigung nichtig ist, wann sie missbräuchlich wird und was am Schluss zu tun ist.
- Kurzarbeit beantragen: Ablauf, Fristen, KostenVoranmeldung zehn Tage vor Beginn bei der kantonalen Amtsstelle, 80 Prozent Entschädigung, ein Karenztag pro Monat, Abrechnung innert drei Monaten.
- Lohnfortzahlung bei Krankheit: Dauer und HöheIm ersten Dienstjahr drei Wochen voller Lohn, danach länger nach der Berner, Zürcher oder Basler Skala. Wie das Krankentaggeld die gesetzliche Pflicht ablöst.
- Stundenlohn abrechnen: Ferien und FeiertageFerienzuschlag 8.33 Prozent, Feiertagszuschlag separat, beides auf jeder Lohnabrechnung. Sonst riskierst du, die Ferien zweimal zu zahlen. Mit Rechenweg.
- BVG-Pflicht 2026: ab welchem Lohn?Ab CHF 22'680.00 Jahreslohn bei einem Arbeitgeber ist die Pensionskasse Pflicht. Grenzwerte 2026, koordinierter Lohn und die Ausnahmen, mit Rechenbeispielen.
- Probezeit Schweiz: Dauer, Kündigung, VerlängerungOhne Abrede dauert die Probezeit einen Monat, vereinbart höchstens drei. Kündigungsfrist sieben Tage. Bei Krankheit verlängert sie sich um die ausgefallene Zeit.
- Quellensteuer: Pflichten des ArbeitgebersMelden innert acht Tagen, monatlich abrechnen, innert 30 Tagen einreichen: alle Pflichten bei der Quellensteuer, mit Fristen, Haftung und Bezugsprovision.
- Reinigungskraft anstellen: Lohn, AHV, VersicherungIm Privathaushalt gilt der NAV Hauswirtschaft mit CHF 20.35 pro Stunde, im Betrieb der GAV. AHV ab dem ersten Franken, Unfallversicherung ab dem ersten Tag.
- Sozialversicherungen 2026: Kosten für ArbeitgeberAHV 5.3 %, ALV 1.1 %, dazu FAK, Pensionskasse und Unfallversicherung: alle Arbeitgeberbeiträge 2026 mit Grenzbeträgen und einem durchgerechneten Beispiel.
- Überstunden und Überzeit: der UnterschiedÜberstunden gehen über die Vertragszeit, Überzeit über 45 oder 50 Stunden pro Woche. Beim Zuschlag von 25 Prozent gilt nicht dieselbe Regel.
- Unfallversicherung UVG: Pflichten des BetriebsJede angestellte Person ist gegen Berufsunfälle versichert. Ab acht Wochenstunden kommen die Nichtberufsunfälle dazu. Wer bei der Suva muss und wer wählen darf.
Arbeitszeit, Rapport und Spesen
- Arbeitszeiterfassung Schweiz: Pflicht im KleinbetriebWer die Arbeitszeit erfassen muss, was genau aufzuzeichnen ist, wann die vereinfachte Erfassung reicht und was bei einer Kontrolle passiert. Mit Vereinbarung.
- Arbeitsrapport führen: Inhalt und BeweiswertWas auf einen Arbeitsrapport gehört, wie viel eine Unterschrift wert ist, wer im Streit was beweisen muss und wie lange du Rapporte aufbewahren musst.
- Fahrzeit und Anfahrt verrechnen (Schweiz)Die Anfahrt schuldet der Kunde nur, wenn sie vereinbart ist. Den Mitarbeitenden schuldest du nur die Mehrwegzeit. Mit Klauseln und Rechenbeispiel.
- Kilometerentschädigung Schweiz 2026: wann sie Lohn wird75 statt 70 Rappen pro Kilometer seit 1. Januar 2026. Wann die Entschädigung als Lohn gilt, was sie abdeckt und ein Rechenbeispiel mit 4'200 km.
- Material auf der Baustelle richtig erfassenWas nicht am selben Tag auf den Rapport kommt, ist meist verloren. Welche Angaben eine Materialzeile braucht und was für Material des Kunden gilt.
- Nacht- und Sonntagsarbeit: Bewilligung nötig?Nachtarbeit ab 23 Uhr und Sonntagsarbeit sind bewilligungspflichtig. Vorübergehend entscheidet der Kanton, dauerhaft das SECO. Zuschläge: 25 und 50 Prozent.
- Pausen nach Arbeitsgesetz: ab wann, wie lang, bezahlt?Eine Viertelstunde ab 5.5 Stunden, eine halbe ab 7, eine Stunde ab 9. Wann die Pause bezahlt werden muss und was du aufschreiben musst.
- Pikettdienst entschädigen und verrechnenBereitschaft ausserhalb des Betriebs ist keine Arbeitszeit, der Einsatz schon, samt Wegzeit. Was du zahlen musst, was der Vertrag regelt, was der Kunde trägt.
- Spesen abrechnen im KMU: Ansätze 2026Was als Spesen gilt, welche Ansätze die Steuerbehörde ohne Deklaration akzeptiert und wann sich ein Spesenreglement lohnt. Mit Monatsbeispiel.
- Stundenrapport per App statt auf ZettelnWas eine Stundenerfassung auf dem Handy können muss, damit sie dem Arbeitsgesetz genügt, und wo die Grenze zur Überwachung verläuft.
Bau und Handwerk
- Akonto, Rückbehalt, Skonto: die ReihenfolgeErst Rabatt, dann MwSt, dann Akonto brutto, dann Rückbehalt. Skonto kommt zuletzt und erst bei Zahlung. Mit durchgerechneter Schlussrechnung.
- Ausmass erstellen und nach Mass abrechnenDas Ausmass ermittelt die tatsächlich geleisteten Mengen zu Einheitspreisen. Mit Rechenbeispiel, Massurkunde, Belegen und den Regeln, die im Vertrag stehen.
- Bauhandwerkerpfandrecht Schritt für SchrittWer auf einem Grundstück Arbeit leistet, hat Anspruch auf ein Pfandrecht (ZGB Art. 837). Vier Monate Frist, kein Vorausverzicht, auch für Subunternehmer.
- Bautagebuch führen: Inhalt und BeweiswertEin Bautagebuch ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, im Streit aber eine Urkunde. Was täglich hineingehört, wie es geführt wird und wann es Geld wert ist.
- Werkvertrag Schweiz: OR 363 bis 379 erklärtBeim Werkvertrag schuldest du den Erfolg, nicht nur die Sorgfalt. Preis, Fälligkeit, Abnahme, Mängel und Rücktritt nach OR Art. 363 bis 379.
- Garantie Handwerker Schweiz: 2 oder 5 JahreBei einem unbeweglichen Werk verjähren die Mängelrechte fünf Jahre nach der Abnahme, bei einem beweglichen zwei. Seit 2026 ist die Frist am Bau nicht kürzbar.
- Asbest: Abklärungspflicht vor dem UmbauVor Umbau und Rückbau musst du die Asbestgefährdung ermitteln (BauAV Art. 3). Wen die Pflicht trifft, was in den Werkvertrag gehört und was bei einem Fund gilt.
- Mängelrüge: 60 Tage seit 2026 am BauSeit 1. Januar 2026 gilt bei unbeweglichen Werken eine Rügefrist von 60 Tagen. Kürzere Fristen sind unwirksam. Was das für Offerte, AGB und Vertrag heisst.
- Regiearbeiten abrechnen: Rapport, Ansatz, RechnungRegie heisst Abrechnung nach Aufwand. Was auf den Rapport gehört, wer Regie bestellen darf und wie die Regierechnung aussieht, mit durchgerechnetem Beispiel.
- Schlussrechnung am Bau: Fristen und PrüfungOhne SIA 118 ist der Werklohn bei der Ablieferung fällig. Mit SIA 118 kommen Prüffrist und 30 Tage Zahlungsfrist dazu. Und der Vorbehalt, der dich schützt.
- SIA 118 kurz erklärt: was im Alltag giltDie SIA 118 gilt nur, wenn ihr sie vereinbart. Abnahme, Rügefrist von zwei Jahren, Regie, Rückbehalt und was das zwingende Baumängelrecht seit 2026 ändert.
- Sicherheitsnachweis SiNa: Ablauf und FristenWer den Sicherheitsnachweis erstellt, wann er fällig wird und welche Kontrollperiode gilt: 1, 5, 10 oder 20 Jahre. Alle Fristen direkt aus der NIV.
- Subunternehmer einsetzen: Haftung und PflichtenFür deinen Subunternehmer haftest du wie für dich selbst. Am Bau kommt die Solidarhaftung für Löhne dazu. Was du vor der Vergabe prüfst und festhältst.
- Teuerung am Bau weitergeben: was erlaubt istEin fester Preis hält, auch wenn das Material teurer wird (OR Art. 373). Wann du die Teuerung trotzdem verrechnest, mit Klausel zum Kopieren.
- Anzeigepflicht am Bau: Bedenken richtig anmeldenMängel am Material des Bestellers oder eine falsche Weisung musst du ohne Verzug anzeigen (OR 365). Sonst haftest du. Mit Ablauf und Vorlage zum Kopieren.
- Werklohn absichern: Akonto, Sicherheit, PfandrechtOhne Abrede zahlt der Kunde erst bei der Ablieferung (OR 372). Welche Mittel dich absichern, was sie kosten und wann du sie vereinbaren musst.
Kalkulation und Preise
- Deckungsbeitrag im Handwerk berechnenErlös minus Material und Fremdleistungen ergibt den Deckungsbeitrag. Entscheidend ist er je Mannstunde: So vergleichst du zwei ungleiche Aufträge.
- Stundenansatz Handwerker Schweiz: so rechnest duEinen amtlichen Stundenansatz gibt es nicht. So rechnest du deinen aus den Kosten des letzten Jahres und den verrechenbaren Stunden, mit Beispiel und Tabelle.
- Stundenansatz Garage: Arbeitswerte und AuslastungWerkstattkosten geteilt durch verrechnete Stunden, mit Auslastungs- und Leistungsgrad. Dazu der Arbeitswert-Satz, Gerätekosten und die MFK-Intervalle.
- Stundensatz Elektriker Schweiz: so rechnest duEinen amtlichen Stundensatz für Elektriker gibt es nicht. So rechnest du deinen aus den Jahreskosten, samt der Zeit für Schlusskontrolle und Sicherheitsnachweis.
- Stundensatz im Gartenbau: Mensch, Maschine, MuldePersonalstunde, Maschinenstundensatz und Entsorgung getrennt rechnen, dazu der Winter und die Schlechtwetterentschädigung. Mit zwei durchgerechneten Beispielen.
- Stundensatz Maler Schweiz: rechnen statt schätzenDer Stundensatz ist die Grundlage, der Quadratmeterpreis nur das Ergebnis. Mit zwei Rechenbeispielen, dem Gerüst als eigener Position und dem Winter.
- Stundensatz Schreiner: Werkstatt und MontageDie Werkstattstunde trägt Maschinen und Raum, die Montagestunde das Fahrzeug. Mit drei Rechenbeispielen, dem Verschnitt und den Regieansätzen des VSSM.
- Gemeinkosten und Zuschlagskalkulation im KMUGemeinkosten kannst du keinem Auftrag zuordnen. So holst du sie aus der Erfolgsrechnung und verteilst sie auf Stunden und Material, mit Rechenweg.
- Materialaufschlag richtig kalkulierenDer Materialaufschlag deckt Beschaffung, Lager, Verschnitt und Gewährleistung. So rechnest du ihn aus deinen eigenen Zahlen, mit Rechenweg und Beispiel.
- Pauschalpreis kalkulieren: Rechenweg und RisikoBeim Pauschalpreis trägst du das Mengenrisiko allein. So rechnest du Stunden, Material und Risiko zu einem Festpreis, mit vollem Beispiel in Franken.
- Preiserhöhung mitteilen, ohne Kunden zu verlierenWie viel Arbeit du bei einer Preiserhöhung verlieren darfst, wann du früh genug bist und welche Kunden du anders behandeln musst. Mit Rechenbeispiel und Klausel.
- Stundenansatz Sanitär und Heizung kalkulierenVom GAV-Mindestlohn 2026 über die verrechenbaren Stunden bis zum Ansatz: der Rechenweg für Sanitär und Heizung, mit Beispiel und offenen Annahmen.
- Stundensatz IT-Freelancer und Berater berechnenSelbständig heisst: keine bezahlten Ferien, keine Lohnfortzahlung, keine Arbeitslosenversicherung. So rechnest du das in deinen Stundensatz ein, mit Beispiel.
- Stundensatz Hauswartung: von der Stunde zur PauschaleVom Stundensatz über Wegzeiten und Pflichtenheft zur Monatspauschale, mit durchgerechnetem Mehrfamilienhaus. Dazu Pikett, Winterdienst und Nebenkosten.
- Stundensatz in der Reinigung kalkulierenVom GAV-Mindestlohn CHF 21.40 über Ferien, Feiertage, 13. Monatslohn und Sozialbeiträge zum Stundenansatz und zur Monatspauschale, mit durchgerechnetem Beispiel.
- Lieferwagen: Kosten pro Kilometer berechnenFeste Kosten durch Jahreskilometer, dazu Treibstoff und Service: im Beispiel CHF 0.94 je Kilometer. Und warum die 75 Rappen der Steuerbehörde etwas anderes sind.
Verträge und Recht
- AGB für Kleinbetriebe: brauchst du sie?AGB gelten nur, wenn der Kunde sie vor dem Vertragsschluss kennen konnte. Was hineingehört, welche Klauseln wirkungslos sind und wie du sie einbeziehst.
- Auftrag oder Werkvertrag: was der Unterschied kostetBeim Werkvertrag schuldest du ein Ergebnis, beim Auftrag sorgfältige Arbeit. Der Unterschied entscheidet, wer jederzeit kündigen darf und wer zahlt.
- Dauervertrag kündigen: Frist, OR 404, AbrechnungReinigung, Hauswartung, Gartenpflege: Warum die vereinbarte Kündigungsfrist beim Auftrag nicht bindet, was du noch verrechnen darfst und wie du übergibst.
- Eigentumsvorbehalt eintragen: Ablauf und GebührenDer Eigentumsvorbehalt wirkt erst mit dem Eintrag beim Betreibungsamt am Wohnort des Käufers. Ablauf, Formular, Gebühren nach GebV SchKG und die Grenzen.
- Elektronische Signatur: was im KMU genügtOfferte, Rapport, Arbeitsvertrag: Für fast alles genügt eine einfache elektronische Unterschrift. Wo das Gesetz die QES verlangt und wie du Beweise sicherst.
- Schaden beim Kunden: Haftung des HandwerkersBohrloch in der Leitung, Kratzer im Parkett: Warum dein Verschulden vermutet wird, wofür du für deine Leute haftest und was die Police wirklich deckt.
- Wartungsvertrag aufsetzen: Inhalt, Preis, KündigungWas in einen Servicevertrag für Heizung, Lüftung oder Sanitär gehört, wo die Grenze zur Reparatur liegt und warum die Mindestlaufzeit wackelt.
- Widerrufsrecht Schweiz: 14 Tage beim HaustürgeschäftPrivatkunden können 14 Tage widerrufen, wenn du ihnen die Offerte ungebeten an der Haustür oder am Telefon machst und es über 100 Franken geht. Mit Belehrung.
Datenschutz und Aufbewahrung
- Aufbewahrungsfristen Schweiz: Tabelle mit GesetzesartikelZehn Jahre für Bücher und Belege, fünf für die Arbeitszeit, zwanzig für Liegenschaften. Jede Frist mit Artikel, Startdatum und was als Papier bleiben muss.
- Belege digital aufbewahren: was erlaubt istElektronisch aufbewahren ist zulässig, Papier ist nicht vorgeschrieben. Was die GeBüV verlangt, was unterschrieben bleiben muss und was «revisionssicher» heisst.
- Cloud-Software und Datenschutz: die PrüflisteWelche Fragen du dem Anbieter stellst, was der AVV regeln muss, wo die Daten liegen dürfen und wie du die zehnjährige Aufbewahrung sicherstellst.
- Datenschutzgesetz Schweiz: was KMU tun müssenInformationspflicht, Datensicherheit, Auskunft in 30 Tagen, Meldung schwerer Pannen. Unter 250 Mitarbeitenden brauchst du in der Regel kein Verzeichnis.
- Datenpanne im Betrieb: melden oder nicht?Handy weg, Laptop gestohlen, Trojaner im Netz: Wann du dem EDÖB melden musst, was in die Meldung gehört und was du in den ersten Stunden tust.
- Fotos auf der Baustelle: Datenschutz und RechtFürs Arbeiten fotografieren darfst du fast immer, fürs Werben brauchst du eine Einwilligung. Die Regeln für Objekt, Kunde und Team, mit Klausel zum Kopieren.
- Kundendaten speichern: was das DSG erlaubtWelche Angaben du über Kunden führen darfst, wie Notizen formuliert sein müssen, wann du Bonität prüfen darfst und wie lange die Daten bleiben dürfen.
- Newsletter an Kunden: was erlaubt istMassenwerbung per Mail braucht die Einwilligung, ausser bei eigenen Kunden für ähnliche Leistungen. UWG Art. 3 Abs. 1 Bst. o, mit Sätzen zum Kopieren.
Digitalisierung und KI
- Belege mit dem Handy erfassen: die RoutineFoto beim Bezahlen, Kontrolle in der Woche, Abgleich im Monat. Dazu die fünf Angaben, die auf dem Bild lesbar sein müssen, damit die Vorsteuer bleibt.
- ChatGPT im Betrieb: was nicht hineingehörtKundennamen, Lohndaten, ganze Verträge: was in einem Chatdienst nichts zu suchen hat, welche Artikel des DSG das entscheiden und wie du ohne Namen antwortest.
- Diktieren statt tippen: Spracheingabe im BüroWo Diktat im Betrieb wirklich Zeit spart, was du danach prüfen musst und die zwei Regeln, die am Steuer und beim Kundengespräch gelten.
- KI im Handwerksbüro: was heute wirklich gehtEntwürfe, Diktat und Belege lesen funktionieren. Rechnen, Recht und Preise nicht. Die Regel im Betrieb: Die Maschine entwirft, du gibst frei.
- Offerten mit KI schreiben: was sie darf und was nichtDie Maschine formuliert, du kalkulierst. Zwei Aufträge zum Kopieren, eine Prüfliste vor dem Versenden und die Datenschutzregel für allgemeine Chatdienste.
- Papierloses Büro im Handwerk: die ReihenfolgeBelege zuerst, altes Archiv zuletzt: fünf Schritte in der Reihenfolge, die Zeit spart. Dazu, was das Gesetz von der digitalen Ablage verlangt.
- Rechnungen mit Excel schreiben oder Software?Excel und Word sind erlaubt, kein Gesetz verlangt ein Programm. Die sechs Stellen, an denen es kippt, und die Rechnung, die du vorher aufmachst.
Software auswählen
- Buchhaltungssoftware oder Rechnungssoftware?Die eine erstellt Belege, die andere verbucht sie. Wer was braucht, was das Gesetz verlangt und was die Doppelerfassung im Jahr kostet.
- Garagensoftware: was eine Garage brauchtFahrzeug statt Kunde, Freigabe für Mehrarbeit, Teile mit Nummer und die fiktive Vorsteuer beim Occasionshandel: sechs Kriterien und drei ehrliche Grenzen.
- Gratis-Rechnungsprogramm: wo die Grenzen liegenVier Arten von «gratis», sechs Grenzen in der Praxis und die Rechnung, die niemand aufmacht: was Handarbeit im Jahr wirklich kostet.
- Handwerkersoftware Schweiz: worauf achtenDie fünf Schweizer Prüfsteine: QR-Einzahlungsschein, MwSt, CAMT-Datei, Leistungsverzeichnis mit NPK, Regie und Ausmass. Dazu die Fragen vor der Unterschrift.
- Offertsoftware: was sie können mussZwölf Kriterien mit Prüffrage, von der Preisart über Optionen bis zur Übernahme in Auftrag und Rechnung. Dazu ein Testlauf mit einer echten Offerte.
- Rechnungssoftware Schweiz: worauf achtenAcht Kriterien statt einer Rangliste: QR-Einzahlungsschein, MwSt, Mahnwesen, Bankabgleich, Export für die Treuhandstelle, Aufbewahrung, Kündbarkeit, Preis.
- Software für Gartenbau: worauf es ankommtUnterhalt und Neuanlage, zwei Steuersätze auf einer Rechnung, Mengen in m2 und m3, Saison und Maschinen: sechs Kriterien für den Gartenbaubetrieb.
- Software für Reinigungsfirmen: KriterienObjekte statt nur Kunden, Pflichtenheft, Monatspauschalen, Einsatzplanung und Schlüssel: fünf Anforderungen, an denen sich ein Programm entscheidet.
- Software wechseln: Daten richtig mitnehmenExportieren, prüfen, einlesen, aufbewahren: der Wechsel des Rechnungsprogramms in acht Schritten, mit Kontrollsumme und der Protokollpflicht aus der GeBüV.
- Von bexio wechseln: Daten richtig exportierenbexio löscht die Daten einen Monat nach Vertragsende. Was du vorher herausholst, in welchem Format, und was danach zehn Jahre bei dir bleiben muss.
- Zeiterfassung Software für KMU: die KriterienEine Stunde hat zwei Aufgaben: Nachweis nach Arbeitsgesetz und Grundlage der Rechnung. Elf Prüffragen, die Zuschläge und der Testlauf in zwei Wochen.
Branchenwissen
- Umzugsfirma: Haftung bei Schäden und OfferteBei Verlust ist der volle Wert zu ersetzen. Welche drei Gründe dich befreien, welche Fristen der Kunde hat und welche Sätze in die Offerte gehören.
- Belege vom Mandanten einsammeln: ein AblaufEin Stichtag, ein Kanal, eine Fehlliste, eine Honorarregel: der Ablauf, der das Nachfragen beendet. Mit Klausel für den Mandatsvertrag und Mailvorlage.
- Catering-Offerte kalkulieren: Preis je PersonWareneinsatz aus der eigenen Rezeptur, Personal nach L-GAV, feste Kosten je Anlass: so entsteht der Preis je Person, mit Rechenbeispielen in Franken.
- Dämmflächen ausmessen und in m2 abrechnenRohr- und Kanaldämmung in Quadratmeter: Formeln, Formteile und der Unterschied zwischen Leitungsmass und Aussenfläche, mit Beispielen zum Nachrechnen.
- Pflichtenheft Reinigung erstellen: Aufbau und MusterEin Pflichtenheft Reinigung braucht drei Spalten: Bereich, Tätigkeit, Intervall. Wie du es aufbaust, Stunden pro Monat rechnest und Zusatzarbeit abgrenzt.
- Garagenrechnung: Arbeit, Teile, KleinmaterialSo baust du die Werkstattrechnung auf, dass der Kunde sie nachrechnen kann: Arbeitswerte, Teilenummern, Kleinmaterial und Entsorgung mit Beispiel.
- Reinigungsofferte kalkulieren: Rechenweg mit BeispielFläche geteilt durch Leistungswert ergibt Stunden, Stunden mal Intervall die Monatspauschale. Der ganze Rechenweg mit Zahlen zum Nachrechnen.
- Gartenunterhalt als Jahrespflege offerierenPflegejahr statt Einzeleinsätze: Jahresplan nach Saison, Pauschale oder Aufwand je Leistung, Raten statt Schlussrechnung und was OR Art. 404 dabei bedeutet.
- GAV Gartenbau: Geltung und Löhne 2026Welcher Gartenbau-GAV in welcher Region gilt, die Mindestlöhne 2026 im Garten- und Landschaftsbau und was Ferien, Zuschläge und Kündigung verlangen.
- GAV Reinigung Deutschschweiz 2026: Löhne und RegelnMindestlöhne 2026, Geltungsbereich, 13. Monatslohn, Zuschläge, Arbeitszeitkontrolle und Kündigungsfristen aus dem GAV 2026 bis 2029, mit Rechenbeispiel.
- Geschäftsauto verkaufen: MwSt richtig abrechnenVerkaufst du ein Fahrzeug aus dem Geschäftsvermögen, sind 8.1 Prozent fällig, auch an Privatpersonen. Alle Fälle mit Rechenbeispielen und Rechtsgrundlage.
- Hauswartung offerieren und abrechnen: Pauschale, RegieWas in die Offerte gehört, wie Pauschale, Regie und Material auf eine Rechnung kommen und warum die Nebenkostenabrechnung mitliest. Mit Quartalsrechnung.
- Hecke, Rasen, Baum: Preise im GartenbauHeckenschnitt pro Laufmeter, Rasen pro Quadratmeter, Baumfällung pro Auftrag: der Rechenweg aus Zeit je Einheit, Stundensatz, Maschine und Entsorgung.
- Schlüsselverwaltung im ReinigungsbetriebVerlorener Kundenschlüssel: Wer haftet, was in den Vertrag gehört und wie du Protokoll, Verzeichnis und Rückgabe organisierst. Mit Klausel zum Kopieren.
- L-GAV Mindestlöhne 2026: Tabelle für kleine BetriebeAlle Mindestlöhne 2026 als Tabelle, dazu 45 Stunden im Kleinbetrieb, Kündigungsfristen und die Zeiterfassung, ohne die Überstunden teurer werden.
- Nutzungsrechte Fotograf: Offerte und RechnungWas der Kunde bezahlt, ist die Erlaubnis, nicht die Datei. Wie du Nutzungsrechte festhältst, später erweiterst und mit 8.1 Prozent verrechnest.
- Occasion: Gewährleistung und GarantieZwei Jahre, ein Jahr oder ausgeschlossen: was bei der Occasion gilt, wie kurz die Rügefrist ist und welche Klausel in den Kaufvertrag gehört.
- Pflichtenheft Hauswartung erstellen: Aufbau und InhaltBereiche, Tätigkeiten, Häufigkeit und Minuten: So wird aus einem Leistungsbeschrieb eine Monatspauschale, die niemand später bestreitet. Mit Rechenbeispiel.
- Pneuhotel anbieten: Vertrag, Preis, AbrechnungRäder einlagern ist eine Hinterlegung nach OR. Was in den Vertrag gehört, wie du den Saisonpreis aus deinen Kosten herleitest und was gilt, wenn niemand abholt.
- Projekte nach Meilensteinen abrechnenMeilensteine, die zahlbar sind: Abnahmekriterium, Zahlungsplan, Nachtrag und Schlussrechnung, durchgerechnet, mit Klausel für die Offerte.
- Rechnung als Freelancer: was in der Schweiz giltNutzungsrechte, meist zehn Jahre Verjährung, die Umsatzgrenze von CHF 100'000 samt Auslandumsatz und die Bezugsteuer: vier Punkte, die Freelancer betreffen.
- Retainer und Monatspauschale: Vertrag und RechnungEin Retainer ist meist ein Auftrag und damit jederzeit kündbar (OR Art. 404). Was in den Vertrag gehört, was auf die Rechnung, wie du Reststunden regelst.
- Umzugsreinigung mit Abnahmegarantie anbietenWas die Abnahmegarantie verspricht, wo sie endet und wie du die Pauschale rechnest. Mit Klausel, Ablauf am Abgabetermin und durchgerechneter Offerte.
- Werkstattauftrag aufnehmen: Umfang, Limite, FreigabeWer den Auftrag erteilt, was die Kostenlimite bedeutet und wie du die Freigabe für Mehrarbeit beweist. Mit Nachrichtentext und Rechnung aus dem Auftrag.
- Winterdienst: Haftung, Vertrag und StreuprotokollWer bei einem Sturz haftet, was der Winterdienstvertrag wirklich überträgt und welche Angaben ein Streuprotokoll beweiskräftig machen. Mit Quellen.
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