Zahlungen
Du lädst im E-Banking die Umsatzdatei herunter und in KIDESK wieder hoch. Was sicher zu einer Rechnung passt, wird verbucht, der Rest kommt als Vorschlag zum Bestätigen. Überweist ein Kunde zu viel, entsteht daraus ein Guthaben statt eine Rückfrage. Bargeld führst du auf Wunsch im Kassenbuch, mit Tagesabschluss und PDF.

Was es kann

01
Gemeint ist die CAMT-Datei, also die Umsatzdatei, die du bei deiner Bank herunterladen kannst. KIDESK liest die Tagesauszüge und die einzelnen Gutschriftsmeldungen. Ist eine Datei kaputt oder vom falschen Typ, sagt KIDESK genau das in Klartext, statt einen Serverfehler zu zeigen.

02
Jede Gutschrift wird gegen die offenen Rechnungen gehalten, über Referenz, Betrag und Name. Ab einer Sicherheit von 0.80 wird automatisch verbucht, ab 0.50 kommt die Zuordnung als Vorschlag, darunter bleibt die Buchung liegen. Jede Zeile kannst du bestätigen, ignorieren, von Hand zuordnen, zurücksetzen oder aufteilen.

03
Der Mehrbetrag verschwindet nicht in einer Differenz, sondern wird als Guthaben beim Kunden geführt. Bei der nächsten Rechnung kannst du es anrechnen. Und eine falsch verbuchte Zahlung stornierst du mit Nachvollzug, die Rechnung geht dabei zurück auf offen.

04
Ist eine Rechnung vollständig bezahlt, kann KIDESK dem Kunden eine Bestätigung als PDF und E-Mail schicken. Das erspart die Rückfrage, ob das Geld angekommen ist. Ob und wann das passiert, stellst du ein.

05
Das Kassenbuch ist ab Werk ausgeschaltet. Schaltest du es ein, entsteht die Hauptkasse, und jede Barzahlung schreibt sich automatisch als Zeile hinein. Einlagen und Entnahmen erfasst du von Hand, und der Tagesabschluss friert den Stand ein und legt ihn als PDF ab. Sehen und führen dürfen das Inhaberin, Admin und Buchhaltung.
Die kleinen Dinge
Keine Schlagworte, sondern Regeln, die im Programm wirklich so gelten.
Gelesen werden die Tagesauszüge (CAMT.053) und die Gutschriftsmeldungen (CAMT.054) deiner Bank.
Ab einer Sicherheit von 0.80 verbucht KIDESK automatisch, ab 0.50 zeigt es einen Vorschlag, darunter passiert nichts. Eine falsch verbuchte Zahlung kostet mehr Zeit als eine, die du selbst zuordnest.
Eine unlesbare Datei ergibt eine Meldung in Klartext, nicht einen Serverfehler.
Eine Gutschrift, die zwei Rechnungen deckt, lässt sich aufteilen.
Eine Überzahlung wird als Guthaben beim Kunden geführt und bei der nächsten Rechnung angerechnet.
Zahlungen lassen sich stornieren, der Vorgang bleibt nachvollziehbar.
Zieht der Kunde beim Zahlen Skonto ab, korrigiert KIDESK die Mehrwertsteuer nachträglich, wie es Artikel 41 des Mehrwertsteuergesetzes verlangt.
Deine Bankkonten sind eigene Stammdaten, und du kannst je Rechnung bestimmen, auf welches Konto gezahlt wird.
Auch Belege lassen sich Belastungen auf dem Bankkonto zuordnen. So siehst du zu einer Abbuchung sofort die passende Quittung.
Eine abgeschlossene Steuerperiode lässt sich sperren und ändert sich danach nicht mehr rückwirkend.
Zur Zahlungsart gibt es eine feste Auswahl, dazu eine Statistik und einen Export.
Das Kassenbuch ist ab Werk ausgeschaltet und muss bewusst eingeschaltet werden.
Der Tagesabschluss legt eine Momentaufnahme an und druckt sie als PDF.
Für den Abgleich zählt der Begriff «offen» ohne Fälligkeitsfilter, nicht «überfällig».
Was Zahlungen nicht macht
Es gibt keine direkte Bankschnittstelle: kein EBICS, kein Open Banking, keinen Zugriff auf dein Konto. Der Weg ist die CAMT-Datei, die du selbst hochlädst. Zahlungsaufträge löst KIDESK keine aus.
Fragen dazu
Nein, und es gibt sie auch nicht. Du lädst die Umsatzdatei im E-Banking herunter und in KIDESK hoch, das dauert keine Minute. Der Vorteil: KIDESK braucht keinen Zugang zu deinem Konto und kann von dort auch nichts auslösen.
KIDESK versucht es über Betrag, Name und Datum. Reicht das für einen Vorschlag, siehst du ihn und bestätigst mit einem Klick. Bleibt die Sicherheit zu tief, liegt die Buchung offen und du ordnest sie von Hand zu oder teilst sie auf mehrere Rechnungen auf.
Der Mehrbetrag wird als Guthaben beim Kunden geführt und bleibt sichtbar, bis er verbraucht ist. Bei der nächsten Rechnung rechnest du ihn an. Du musst also weder Geld zurückschicken noch eine Notiz führen, um es nicht zu vergessen.
Nein. Das Kassenbuch dokumentiert Bargeldbewegungen: Barzahlungen, Einlagen, Entnahmen und den Tagesabschluss. Es ersetzt keine Registrierkasse und ist ab Werk ausgeschaltet. Wer keine Barzahlungen hat, sieht es gar nie.
Ja, mit einem Storno, der nachvollziehbar bleibt; die Rechnung geht danach zurück auf offen. Eine Ausnahme gibt es: Ist die Buchungsperiode bereits gesperrt, bleibt sie zu. Eine abgeschlossene Steuerperiode ändert sich nicht rückwirkend.
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